31.01.2017 Meldung verletzter Fuchs

 

Die Meldung kam von der Stadt, im Uni Gebiet sei ein verletzter Fuchs. Beim eintreffen war das Tier aber nicht auffindbar. Angeblich hätte er eine verletzte Vorderpfote und würde diese schonen.

 

30.01.2017 Buchfink

 

heute haben wir diesen Buchfink nach Anflugtrauma abgeholt, leider ist er auf der Rückfahrt schon verstorben.

28.01.2017 Höckerschwan Volkspark

 

Wie bereits im Vorfeld mit den Behörden besprochen und genehmigt, haben wir heute einen der 5 Höckerschwäne aus dem Volkspark gesichert.

Der Plan diesen an den Vogelwoog umzusiedeln stand schon länger, aktuell gab es seit einiger Zeit massive Angriffe des männl. Alttiers auf diesen, sodass wir die Chance nutzten (solange Eisfläche da ist) ihn zu fangen.

So können wir auch auf neutralem Boden die Vergesellschaftung mit Höcker/Trauerschwan machen. Bisher läuft alles gut :)

Sobald der Vogelwoog wieder einigermaßen eisfrei ist, gehen die 3 wieder dorthin.

die erste Annäherung der beiden Höckerschwäne

26.01.2017 Rotkehlchen

 

Das Rotkehlchen kam nach Anflugtrauma zu uns, ist leider aber kurz darauf verstorben.

Update 05.02.17: die Taube konnte in gut genährtem Zustand und mit verheilten Wunden wieder in die Freiheit entlassen werden. Wir haben sie in der Nähe des Fundortes im Volkspark fliegen lassen.

25.01.2017 Stadttaube

 

Gemeldet von Mitarbeitern der Volksbank, fanden wir eine an den Füßen blutende Taube vor. Sie konnte gesichert und zum TA gebracht werden. Ihr fehlen zwei Zehen, die Blutung stand aber bereits. Auch ist sie etwas zu dünn. Zur Beobachtung, Wundpflege und zum aufpäppelt nahmen wir sie mit auf Station.

24.01.2017

Noch mal ein paar aktuelle Worte zum Thema : Brot füttern

 

Wie bereits ein paar einträge weiter untern zu lesen ist, schadet man den Vögeln durch diese Fütterung ganz massiv.

Aber es ist einfach aus den Leuten nicht rauszukriegen, wir werden ausgelacht oder beschimpft wenn wir versuchen aufzuklären.

Heute mussten wir am Volkspark wieder massiv Brot einsammeln, teilweise war dies schon stark verschimmelt!!!!!!!!

 

Deshalb noch einmal: BITTE kein Brot füttern!!!!!!!!!!!

24.01.2017

 

Rotkehlchen und Amsel

 

Beide Vögel wurden uns heute Abend gebracht, die Finderin hatte sie zuvor tierärztlich vorgestellt.

Das Rotkehlchen war völlig abgemagert, hatte bei eintreffen auf station bereits schnappatmung und verstrb kurz danach.

Die Amsel wurde von der Katze gebracht, hat eine tiefe Wunde am Rücken. TA hat Antibiotika gespritzt, jetzt bleibt zu hoffen dass sie es schafft. Aktuell ist sie deutlich geschwächt.

23.01.2017

 

1. Laufente Volkspark KL

 

Bereits seit 2 Tagen wurde eine humpelnde Laufente beobachtet, heute hat das Einfangen geklappt.

Bei der körperlichen Untersuchung zeigte sich aber keine sichtbare Verletzung (Bruch oder Riss der Haut), Bein war frei beweglich Deshalb durfte sie erst dort bleiben, sie watschelte auch gleich munter davon. Wir werden sie weiter beobachten.

 

2. Goldhähnchen

 

Wir haben den kleinsten Vogel Europas heute aus einer TA Praxis übernommen. Abgegeben vom Finder, der den kleinen Zwerg gestern beim Joggen apathisch auf dem Boden gefunden hatte.

Da von einem Anflugtrauma auszugehen war, nahmen wir ihn (obwohl er in der Praxis wieder recht munter war) zur Beobachtung mit. Generell bleiben Vögel nach Anflug/Anpralltrauma mind. 48 Std. bei uns, da auch oft sehr spät erst neurologische Ausfälle aufgrund Hirndrucksteigerung auftreten.

Leider verstarb der Kleine noch am Abend.

 

22.01.2017

 

Graureiher

 

Wir bekamen die Meldung von der Berufsfeuerwehr KL, dass ein Graureiher in der Nähe vom Friedhof seit mind. 2 Tagen regungslos am Boden sitzt.

Wir haben ihn gesichert und feststellen müssen dass er total abgemagert und stark geschwächt war.

Einige Stunden danach ist er einfach eingeschlafen, die Hilfe kam für ihn leider zu spät :(

 

Update 24.01.2017

Der Graureiher wurde heute dem Veterinäramt KL übergeben, diese wird ihn zur Untersuchung einschicken.

Dies wird bei allen toten Wasservögeln die gemeldet werden routinemäßig gemacht wegen der Vogelgrippe.

19.01.2017

 

Elster

 

Heute haben wir eine Elster mit sehr schweren Verletzungen im Bereich des Kopfes/Augen bekommen.

Was genau "Erwin", so wurde sie vom Finder getauft, passiert ist weiß man nicht. Gefunden wohl im Strassengraben, sodass unser erster Verdacht in Richtung Anflug/Anpralltrauma ging.

Wir fuhren direkt zu unserer Tierarztpraxis, dort hat sich bei genauerer Untersuchung gezeigt dass die Verletzungen zu schwer waren. Deshalb haben wir gemeinsam mit der Tierärztin, im Sinne des Tieres, entschieden zu erlösen :(

Das eine Auge sieht aus wie ausgepickt, könnte also auch ein Krähen/Greifvogelangriff gewesen sein, durchaus auch in Kombination mit vorherigem Anflugtrauma. Geschwächte und benommene Tiere sind leichte Beute für größere Vögel usw.

Fly Free Erwin

16.01.2017

 

Igel

 

Es ist einfach unglaublich... heute haben wir erneut einen kleinen Igel bekommen mit gerade mal 477g! Er wurde vor einigen Tagen gefunden und von den Findern zuerst eigenständig versorgt, dann weiter nach telefonischer Beratung. Letztendlich wurde er uns dann aber doch gebracht, viel zu klein und leicht um draussen zu überleben. Zudem hat er leichte Atemgeräuche die es zu beobachten gilt.

08.01.2017

 

Trauerschwan und Höckerschwan

 

Heute war es nun soweit dass die beiden am Vogelwoog lebenden Schwäne zu uns auf Station mit durften.

In den letzten Tagen hatte sich die Situation, mit zugefrorenem See, ja zunehmend zugespitzt und wir waren täglich vor Ort um zu schauen wie es den beiden geht.

Heute Mittag kam dann die Meldung dass der Trauerschwan sich auf einem Parkplatz im Industriegebiet aufhalten würde. Dorthin muss er wohl gewandert sein, den fliegen kann er aufgrund gestutzter Flügel (wer das mal getan hat ist unklar) nicht.

Als wir eintrafen, war von ihm aber nichts zu sehen weit und breit. Wir haben dann erfahren dass die Feuerwehr wohl vor Ort war und ihn wieder zum See gebracht hatte. Ohne Info an uns obwohl dies vor nicht allzu langer Zeit mit der Leitstelle so kommuniziert war.

Gott sei Dank war er noch nicht wieder auf dem Eis, sondern am Ufer, sodass er sich problemlos einfangen lies.

Mit unserem Höckerschwan war das nicht ganz so einfach, da musste der Gang aufs Eis gewagt werden (zur Sicherheit mit Watt Hose). Sehr dick war es stellenweise auch nicht, es hat ganz schön geknackt.

Mittels Kescher konnte aber auch er gefangen werden.

Jetzt dürfen die beiden erst einmal, bis sich die Wetterlage entspannt hat, bei uns bleiben und erholen. Der schwarze wirkt auch etwas schmaler als im Sommer. Tagsüber können sie in einen kleinen Auslauf, nachts in eine mit Stroh gefüllte Hütte.

gefuttert haben beide direkt nach Ankunft schon mal ausgiebig :)

06./07.01.2017

 

Kontrolle Schwäne am Vogelwoog und im Volkspark

 

Da uns vermehrt Anrufe erreichten von besorgten Bürgern, mit der Info die Schwäne am "Vogler" wären eingefroren, haben wir in den letzten beiden Tagen mehrfach Kontrollen gemacht.

Tatsache ist, die Seen sind ziemlich zugefroren, der "Vogler" mehr als der See im Volkspark. Die Schwäne sind aber nicht eingefroren, sie sitzen auf der Eisfläche in der Sonne oder laufen auch darauf herum. Allerdings wird es natürlich immer schwieriger für sie natürliches Futter zu finden.

Wir haben vor Ort jedes Mal versucht das Eis am Ufer zu brechen und auch immer spezielles Pellet Futter für Wasservögel mitgenommen zum füttern.

Leider mussten wir aber wie immer mit Schrecken feststellen, dass wieder massenweise Brot im Wasser bzw. auf dem Eis lag!!!

 

Dazu einfach noch einmal die Info und Bitte:

 

      kein verfüttern von Brot an die Tiere

 

dies ist KEINE Artgerechte Fütterung und führt zu massiven Gesundheitsschäden (Darmentzündungen) bei den Tieren, bis hin zum Tod

 

Der zweite schwarze Schwan am Vogler ist durch diese Fehlfütterung gestorben!!!

(nachweislich durch eine Obduktion belegt)

 

Wir werden auch in den nächsten Tagen die Lage beobachten und ggf. die beiden Tiere am Vogler, sofern ein einfangen möglich ist, in unsere Obhut nehmen bis die Lage am See sich entspannt hat.

 

Bilder vom Vogelwoog

und den Massen an schädlichem Brot

Bilder vom Volkspark

02.01.2017

 

Steinhuhn

 

Wir wurde informiert dass in Hohenecken ein Rebhuhn flugunfähig auf der Straße rum laufen würde.

Das Tier konnte problemlos gesichert werden und es stellte sich heraus dass es sich um ein Steinhuhn (also ein Hausgeflügel) handelt.

Zuerst war unklar wem es gehört, schnell konnte dann aber der Besitzer in der Nachbarschaft ausgemacht und ihm das Tier zurück gebracht werden.

Amtsgericht KL   VR 30315

Steuernummer    19/672/27346

Wir brauchen ganz dringend Hilfe

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Unsere Spendenkonten:

 

Tierhilfe Pfalz e.V

Stadtsparkasse Kaiserslautern

IBAN: DE27 5405 0110 0000 5298 00

BIC: MALADE51KLS

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